ドイツ刑法学研究ブログ

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2018年 05月 11日

Jungclaussen, Die subjektiven Rechtfertigungselemente beim Fahrlässigkeitsdelikt, 1987

Jungclaussen, Die subjektiven Rechtfertigungselemente beim Fahrlässigkeitsdelikt, 1987, S. 174 ff.
関大図書館にあり、*320.8*G1*135203382366

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# by strafrecht_at | 2018-05-11 15:46
2018年 05月 06日

特別知識・特別能力

LK-Vogel, 12., neu bearbeitete Auflage 2007.
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# by strafrecht_at | 2018-05-06 10:09
2018年 04月 18日

引用文献

ヒューバート・ドレイファス Hubert Lederer Dreyfus
2015. (with Charles Taylor) Retrieving Realism. Harvard University Press.
チャールズ・テイラー共著、村田純一監訳、染谷昌義、植村玄輝、宮原克典訳『実在論を立て直す』法政大学出版局、2016年
Die Aktualität des Deutschen Idealismus / Robert B. Pippin
Suhrkamp Verlag
2016
参考文献
川瀬 和也 . 2012a.「 「暴力」と「理性の狡智」―― ヘーゲル『大論理学』における目的論の構成原理」、
『論集』第30 号、東京大学大学院人文社会系研究科・文学部哲学研究室編、132-145.
―― ――. 2012b.「 ヘーゲル『大論理学』の目的論と心身二元論」、『ヘーゲル哲学研究』第 18 号、
日本ヘーゲル学会編、140-52.
―― ――. 2014.「 行為とその合理化:共感・共同行為への問いの根底にあるもの」、『行為論研究』
第3 号、行為論研究会編、69-84.
―― ――. 2016.「 ヘーゲル・ルネサンス―― 現代英語圏におけるヘーゲル解釈の展開」、『情況』第
4 期5 巻第3 号、情況出版、178-96.
ヘーゲル『大論理学』における絶対的理念と哲学の方法
川瀬 和也
哲学 (68), 109-123, 2017-04
ヘーゲルの「推論」論と経験 (特集 ヘーゲルは何を見て、何を考えたか?) -- (シンポジウム 概念とは何か? ヘーゲル『大論理学』「概念論」二〇〇年)
川瀬 和也
ヘーゲル哲学研究 (23), 34-46, 2017
ヘーゲル・ルネサンス : 現代英語圏におけるヘーゲル解釈の展開 (特集 ヘーゲル大論理学 : 概念論刊行200年)
川瀬 和也
情況. 第四期 : 変革のための総合誌 5(3), 178-196, 2016-06
現代行為論とヘーゲル : 「事前の意図」は出来事か
川瀬 和也 , Kazuya KAWASE
本稿は、M.ブラットマンによって展開された、現代行為論における事前の意図に関する理論が抱える存在論的な問題を指摘するとともに、この問題を解決するための指針を、『精神現象学』におけるヘーゲルの行為論の中に探るものである。これにより、事前の意図を時空間的な連続性によって個別化可能な心的出来事の一種として理解する存在論への対案を提示するとともに、行為に関するヘーゲルの考案に新たな光を当てることを目指す。
宮崎公立大学人文学部紀要 = Bulletin of Miyazaki Municipal University Faculty of Humanities 24(1), 1-15, 2016

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# by strafrecht_at | 2018-04-18 02:58 | Pawlik
2018年 04月 17日

(das wär) zu schön, um wahr zu sein

Pawlikの本の中に出てきた慣用句、歌のタイトルにもなっている。
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# by strafrecht_at | 2018-04-17 09:45 | Pawlik
2018年 03月 15日

引き受け過失

Jakobsの見解 AT 9/14
事例1:過労にも拘らず運転を引き受けた。
事例2:ある重大な事故の目撃者が、のちに証人となることが予見できたにも拘わらず、記憶の定着を妨げる行為を行うことを差し控えなかった。
事例2はその様な保障人的地位にないため過失ではない。
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Rn 15 (9/15)
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松生光正「引き受け過失について」『鈴木茂嗣先生古稀祝賀論文集(上)』(成文堂2007)437頁以下


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# by strafrecht_at | 2018-03-15 04:13
2018年 03月 15日

Liane Wörner講演会

東京経済大学講演会
日時:3月17日(土)15時~17時
 *その後懇親会の予定あり
場所:東京経済大学(国分寺キャンパス)2号館2階B202教室
講師;Liane Wörner
内容:「刑事司法の欧州化について」(通訳あり)

*アクセス:http://www.tku.ac.jp/access/kokubunji/
*キャンパスマップ:http://www.tku.ac.jp/campus/institution/kokubunji/


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# by strafrecht_at | 2018-03-15 03:49
2018年 03月 13日

徐育安『「二重の個別化」と錯誤』(Hsu, Doppelindividualisierung, S. 199)におけるヘーゲル間接故意評価

§ 10 故意と主観的帰属
2 事実盲目性の問題
d)評価と批判
・・・ヘーゲルは認識していたものだけではなく、意図(Absicht)に含まれていたものを帰属することを認めていた(§ 118 Zusatz)。間接故意論はヘーゲルからも批判されていた(Mitschrift Wannemann § 66)。しかしその批判の重点はversari原理を故意論から排除しようとすることにあった。その点を除けば、ヘーゲルの意図論は、間接故意論と同じ目的を異なった方法で追及するものであった(Seelmann, 2004, S. 85 f.)。
ヘーゲルの間接故意論の問題点 S. 396 Fn. 816
へーゲルが間接故意カテゴリーを広く認める傾向にあることは、間接故意カテゴリーは、多くの先行者と同様に彼においても、versari in re illicita論と類似性があるという点に由来する(同旨 Lesch, Verbrechensbegriff, S. 148 f.; Safferling, Vorsatz, S. 21[ヘーゲル間接故意論の検討、versari論との類似性につきLeschに賛成する一方、結果責任に陥るものではないとする]; ヘーゲルに好意的なのは Hsu, Doppelindividualisierung, S. 199). 例えば、Hegel (Vorlesungen Bd. 3, S. 368 f.)参照:「私は行為することによって、私は私自身の身を不幸にさらし、不幸が起因しうるものを自ら行えば、すなわち、このことが私への権利を有すれば、私自身の意欲の定在である」‐ヘーゲルにおけるのと類似の考慮は、比較的最近の分析的行為理論に見出される。
*刑法学者によるヘーゲル間接故意論の評価
① Leschの見解
② Safferlingの見解
③ 徐育安の見解
④ Pawlikの見解
ヘーゲルの間接故意の擁護(S. 395 ff.)
間接故意論(NK-Puppe§ 15 Rn. 68; Jakobs ZStW 114 [2002], 589 ff.は、自説と間接故意論との類似性を明示的に強調)、特にヘーゲルの間接故意論が擁護されるべきとする。ただし修正が必要
問題点:あまりに不特定
一般的な行為理論→特定の犯罪理論上の諸帰結を導き出すことができない
「ヘーゲルの論理上の基本カテゴリーである矛盾と止揚への依拠からのみ刑罰正当化の問題とは無関係の犯罪概念を構想することが不可能であるのと同様に (S.56 f.)、行為者が理性的な者であれば見誤ってはならなかったであろうことを見誤ったということそれ自体からは、その行為者を法敵対者としての刑法上の取扱うことに値するということは導出しえないのである 。」(Pawlik S. 395)
「愚かさと不知は倫理的に、そして法的に無色である」(Exner, Wesen, S. 97) 。
「なぜ行為者が当該の誤った評価へと至ったのか」が重要
無能力の解釈:「その諸原因は、それらが社会的に行為者の「仕業」として解釈されるために、その行為者に負責的に帰属されうるのかどうか、あるいは無能力が、当該の者のDispositionから切り離され、運命とみなされる諸要因に依拠するのかどうか」(これとパラレルの評価としてS. 345)
この意味において負責的:無関心と無思慮
【まとめ】①行為者がすべての理性的な者にとっては明らかであることを見誤ったこと+②この誤ちが無関心または無思慮によることという要件を満たす場合
その「『無神経さ(Dickfelligkeit)』(Beling, Unschuld, S. 34) が法敵対的なものとして行為者に帰属されうるし―そして、されなければならない!」(Pawlik, S. 397)


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# by strafrecht_at | 2018-03-13 09:20
2018年 03月 01日

レンツィコフスキー教授講演会

1. 日独台刑事法シンポジウム
日時:3月3日(土)13時~17時30分
場所:早稲田大学(早稲田キャンパス) 9号館5階第一会議室
内容:過失共同正犯(通訳付き:詳細は↓)
2. レンツィコフスキー教授単独講演
日時:3月6日(火)15時~17時
場所:龍谷大学(深草キャンパス)和顔館 203教室 
 (http://www.ryukoku.ac.jp/fukakusa.html)
内容:ドイツにおける性刑法の改正について
通訳:冨川雅満(日本学術振興会特別研究員)
3. レンツィコフスキー教授単独講演
日時:3月7日(水)16時~
場所:京都大学(吉田キャンパス)法経本館(時計台の北隣の建物)2階 第九教室
内容:過失共同正犯(通訳付き)



日独台刑事法シンポジウム「過失共同正犯論」のご案内
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# by strafrecht_at | 2018-03-01 22:08
2018年 02月 28日

「何故に証拠禁止なのか?証拠利用禁止の法形象に関する異端的考察」

〇講演会「何故に証拠禁止なのか?証拠利用禁止の法形象に関する異端的考察」
講師:ルイス・グレコ教授(ベルリン・フンボルト大学)
日時:2018年3月13日(火)14:00~15:30
場所:市ヶ谷田町キャンパス 15階 大会議室
http://www.chuo-u.ac.jp/research/institutes/comparative_law/event/2018/02/66772/


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# by strafrecht_at | 2018-02-28 10:29
2018年 02月 25日

Point of no return in vetoing self-initiated movements.

Berliner Wissenschaftler prüfen Grundmuster von Entscheidungen
Proband im Hirnduell gegen den Computer, Copyright Charité, Carsten Bogler.
Unser Wille ist freier als bislang angenommen. In computergestützten Experimenten haben Hirnforscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin Entscheidungsabläufe am Beispiel von Bewegungen untersucht. Die entscheidende Frage: Lassen sich Prozesse im Gehirn wieder stoppen, wenn sie einmal angestoßen sind? Die Forscher kommen zu dem Schluss: Ja, bis zu einem gewissen Punkt, dem „point of no return“. Die Ergebnisse der Studie sind im aktuellen Fachmagazin PNAS* veröffentlicht.
Hintergrund der neuen Untersuchungen: Spätestens seit den 1980er Jahren diskutieren Hirnforscher, Psychologen, Philosophen und Öffentlichkeit über die Bewusstheit und Vorbestimmtheit menschlicher Entscheidungen. Seinerzeit studierte der amerikanische Forscher Benjamin Libet Hirnprozesse von Probanden, während sie einfache freie Entscheidungen fällten. Er zeigte, dass das Gehirn Entscheidungen bereits unbewusst vorwegnahm. Noch bevor sich eine Person willentlich entschieden hatte, war ein sogenanntes „Bereitschaftspotenzial“ in ihren elektrischen Hirnwellen zu erkennen.
Wie aber kann es sein, dass das Gehirn vorab weiß, wie sich ein Proband entscheiden wird, obwohl es diesem selbst noch gar nicht bewusst ist? Die Existenz der vorbereitenden Hirnwellen galt bis dato oft als Beleg für den sogenannten „Determinismus“. Demnach ist der freie Wille eine Illusion – unsere Entscheidungen werden durch unbewusste Hirnmechanismen erzeugt und nicht durch unser „bewusstes Ich“ gesteuert. Die Forscher um Prof. Dr. John-Dylan Haynes vom Bernstein Center for Computational Neuroscience der Charité haben die Thematik gemeinsam mit Prof. Dr. Benjamin Blankertz und Matthias Schultze-Kraft von der Technischen Universität Berlin neu aufgerollt. Mit aktuellen Messtechniken sind sie der Frage nachgegangen, ob Menschen geplante Bewegungsabläufe stoppen können, nachdem das Bereitschaftspotential für eine Handlung ausgelöst worden ist.
„Unser Ziel war herauszufinden, ob mit dem Auftreten der frühen Hirnwellen eine Entscheidung automatisch und unkontrollierbar erfolgt, oder ob sich der Proband noch umentscheiden, also ein ‚Veto’ ausüben kann“, erklärt Prof. Haynes. Dazu haben die Wissenschaftler Probanden in ein „Hirnduell“ mit einem Computer geschickt und während des Spiels die Hirnwellen per Elektroenzephalographie abgeleitet. Ein speziell „trainierter“ Computer versuchte anhand der Hirnwellen vorherzusagen, wann sich ein Proband aufgrund von Anreizen bewegen würde und sollte den Probanden überlisten: Sobald die Hirnwellen Anzeichen dafür gaben, dass sich der Proband in Kürze bewegen würde, wurde das Spiel zugunsten des Computers manipuliert.
Wenn es Probanden möglich ist, aus der Falle der Vorhersagbarkeit ihrer eigenen Hirnprozesse zu entkommen, wäre dies ein Anzeichen dafür, dass sie über ihre Handlungen noch weit länger Kontrolle haben, als bisher angenommen. Genau das konnten die Forscher nun aufzeigen: „Die Probanden sind den frühen Hirnwellen nicht unkontrollierbar unterworfen. Sie waren dazu in der Lage, aktiv in den Ablauf der Entscheidung einzugreifen und eine Bewegung abzubrechen“, sagt Prof. Haynes. „Dies bedeutet, dass die Freiheit menschlicher Willensentscheidungen wesentlich weniger eingeschränkt ist, als bisher gedacht. Dennoch gibt es einen Punkt im zeitlichen Ablauf von Entscheidungsprozessen, ab dem eine Umkehr nicht mehr möglich ist, den ‚point of no return’.“ In weiteren Studien werden die Berliner Wissenschaftler komplexere Entscheidungsabläufe untersuchen.

*Matthias Schultze-Kraft, Daniel Birman, Marco Rusconi, Carsten Allefeld, Kai Görgen, Sven Dähne, Benjamin Blankertz and John-Dylan Haynes. Point of no return in vetoing self-initiated movements. Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA, Dec. 2015. doi/10.1073/pnas.1513569112.



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# by strafrecht_at | 2018-02-25 21:18